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Arbeitskreis Hochfrequenz- und Lasertherapie![]() Kontakt: Tel.: 030/45606962
HochfrequenztherapieIn der Hochfrequenztherapie (kurz: HF-Therapie) wird mit Wechselströmen von hoher Spannung, aber geringer Stromstärke (also für den menschlichen Organismus unschädlich) gearbeitet. Bereits im Jahr 1891 entwickelte der Physiker Nikola Tesla einen Hochfrequenzgenerator zur Anwendung in der Medizin zu Heilzwecken. Zunächst bestand der Wirkmechanismus in der schonenden Erwärmung tiefliegender Gewebe und Organe. Der französische Mediziner d`Arsonval entwickelte die HF-Therapie weiter. Intensive Forschungsarbeiten befassten sich mit den Wirkungen der HF-Ströme auf Vorgänge des Zellstoffwechsels, der Geweberegeneration und der chemischen Umsetzung und Ausscheidung von Zerfallsprodukten im extrazellulären Raum. Die HF-Therapie war ab 1920 in Deutschland in der medizinischen Anwendung weit verbreitet, durch den 2. Weltkrieg geriet diese wichtige Therapieform aber zunächst wieder in Vergessenheit. Neuere Forschungen belegen, dass die besondere therapeutische Wirkung der HF-Therapie unter anderem durch sogenannte Longitudinalwellen zustande kommt. Diese damals von Tesla entdeckten Wellen durchfluten die Zellen des menschlichen Körpers bei der HF-Behandlung; in Resonanz mit den Longitudinalwellen aus dem Generatorsignal reagiert ein erkranktes Organ mit einer spezifischen Heilreaktion. Viele Moleküle im menschlichen Körper haben eine periodische Ladungsverteilung und sind dadurch in ständiger Bewegung, die bei Krankheitszuständen verändert oder gestört ist. Durch die Zufuhr von hochfrequentem Strom richten sich die Moleküle in schnellem Wechsel neu aus, dadurch kommt es unter anderem zu einer dauerhaften Neuordnung und einer besonders sanft heilenden Gewebserwärmung von innen heraus, ohne dass von außen Wärme zugeführt wird. Des weiteren wird die elektrische Informationsübertragung (über Biosignale) zwischen den einzelnen Zellen aktiviert. Eine zusätzliche Therapiewirkung beruht auf der transkutanen (durch die Haut gehenden) Ozonaufnahme sowie einer lokalen Reizwirkung z.B. auf die Reflexzonen während der Behandlung. In der modernen Naturheilkunde hat die Hochfrequenz-Therapie als kräftiges und gleichzeitig schonend wirkendes Verfahren ein sehr breites Anwendungsspektrum. Hier sind insbesondere Orthopädie (Behandlung von Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates), Rheumatologie, Schröpftherapie, Meridian- und Akupunkturbehandlung, Reflexzonentherapie, Behandlung von verschiedenen Hauterkrankungen, Behandlung von Wundheilungsstörungen, Anregung des Ionenaustausches im zellulären Bereich und allgemeine Stoffwechselaktivierung sowie Dynamisierung von Medikamenten und Wasser zu Heilzwecken zu nennen. Durch die Anwendung von farbigen Elektroden können zusätzlich Farbschwingungen über die Haut eingeschleust werden. Mit speziellen Elektroden ist zudem die Behandlung von bestimmten Erkrankungen und Störungen im weiblichen und männlichen Urogenitalsystem, das Einschleusen von Wirkstoffen über die Iontophorese und auch Aroma- sowie Duftstofftherapie möglich. Das Fluten von bestimmten Körperregionen z.B. mit zwei Generatoren gleichzeitig ist bei einigen Krankheitsbildern eine hochwirksame Spezialanwendung. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind die Feststellung von segmentalen Erkrankungsherden, die Störfeldmessung und -beseitigung und die Durchführung von Trapeziusmuskel-Tests zu diagnostischen Zwecken. Ausgeschlossen werden sollte die Behandlung von Herzschrittmacherträgern sowie bei Schwangeren die Behandlung des Bauchraumes und potenziell wehenauslösender Punkte. Lasertherapie1 Geschichte/Allgemeines:Laser ist ein Kunstwort, es bedeutet: light amplification by stimulated emission of radiation, also soviel wie: Lichtverstärkung durch Strahlenstimulation. Man unterscheidet drei Klassen von Lasern: den Soft-, den Mid- und den Hard- bzw. High-Power-Laser. Die ersten Gehversuche wurden 1950 von Townes, Gordon und Zeiger gemacht, ein Jahr später wurden von amerikanischen und sowjetischen Wissenschaftlern gleichzeitig die ersten Laser gebaut, dafür erhielten G. Basow und A.M. Projorow 1964 den Nobelpreis. In der Naturheilkunde werden die athermischen (nicht heißen) Soft- und Mid-Laser eingesetzt, der thermische (heiße) Hard-Laser wird in der Industrie und in der ärztlichen Chirurgie verwendet. Die Wirkungsweise des Laserstrahls auf Materie ist von dem Lasermedium, der Wellenlänge, der Lichtenergie, der Arbeitsweise (gepulster oder Dauer-Strahl) sowie der Auswahl der Therapiefrequenzen und der Einwirkzeit abhängig. Die Soft- bzw. Mid-Laser-Therapie ist absolut schmerzfrei.
2 Wirkungsweise:In der modernen Naturheilkunde wird mit Infrarot-, Helium-Neon- und Gallium-Arsenid- Lasern mit Wellenlängen zwischen 632 und 904 Nanometern und verschiedenen Emissionswinkeln gearbeitet. Im menschlichen Körper wirkt der Laser u.a. als Biostimulator, das heißt, es werden biochemische Reaktionen wie die Freisetzung von Histamin, Serotonin und Bradykinin in Gang gesetzt, zusätzlich kommt es zu einer Beschleunigung von enzymatischen Vorgängen wie der Umsetzung von ATP und ADP. Weiter werden die Zellernährung sowie der Pentose-Phosphat-Weg zur Zellentgiftung und die Sauerstofflage im Gewebe verbessert, der Laser wirkt zudem schmerzlindernd und abschwellend. Durch die Umformung entzündungsfördernder in entzündungshemmende Substanzen kommt es zu einer schnellen Linderung der Beschwerden und einer deutlichen Verbesserung auch des Allgemeinbefindens.
3 Anwendungsgebiete:Besondere Anwendungsmöglichkeiten der Lasertherapie sind: Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen, rheumatische Leiden, Schmerzbehandlungen, Neuralgien, im HNO-Bereich, Innere Medizin, Sportmedizin und Traumatologie (Behandlung von Verletzungen / Prellungen / Zerrungen / Verstauchungen / Knochenbrüchen), Vor- und Nachbehandlung von Operationsnarben, Wundheilungsstörungen, begleitend bei Ulcus cruris, begleitend bei Hauterkrankungen (Akne / Herpes / Ekzemen / Schuppen / Psoriasis / Haarausfall), sowie auch Behandlung von Reflexzonen, Head´schen Zonen, Meridiantherapie und in der Laser-Akupunktur. Einlasern bestimmter homöopathischer Medikamente ist möglich.
4 Kontraindikationen:Bestrahlung der Augen / von Drüsengewebe/ von cancerösen Prozessen / des Bauchraumes bei Schwangeren. Zurück zum Seitenanfang. Zurück zur Menüübersicht. Zurück zur Startseite. |
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