Kontakt zum Bund Deutscher Heilpraktiker BDH Registrierung beim Bund Deutscher Heilpraktiker BDH Login beim Bund Deutscher Heilpraktiker BDH Über den Bund Deutscher Heilpraktiker BDH Termine Bund Deutscher Heilpraktiker BDH Heilpraktikersuche Bund Deutscher Heilpraktiker BDH-Schulen Bund Deutscher Heilpraktiker Impressum Bund Deutscher Heilpraktiker Sitemap Bund Deutscher Heilpraktiker Suche Bund Deutscher Heilpraktiker
Home

BDH Online-Lexikon

[Article: Ozon-Therapie ]
HomePage Reload page Download HTML Lock

Inhaltsverzeichnis

[Edit]1 Ozontherapie

[Edit]1.1 Was ist eigentlich Ozon und wie hilft es?

Wenn man Sauerstoff Energie in Form elektrischer Entladung zuführt, dann wird ein Teil des Sauerstoffes in ein Ozonmolekül mit 3 Atomen Sauerstoff umgewandelt;

.... das ist Ozon !

Ozon ist unter normalen Bedingungen ein farbloses Gas von charakteristischem Geruch und von stark oxydierender Wirkung, in der für die Heilkunde verwendeten Verdünnung aber gänzlich ungefährlich. Ozon entsteht auch bei Ultraviolettbestrahlung und sein Geruch ist jedem bekannt, der einmal eine Höhensonne benutzt hat. Ozon wirkt stark desinfizierend, bakterizid, viruzid und fungizid, das heißt, es besitzt die Fähigkeit, Viren, Bakterien und Pilze abzutöten. Diese Eigenschaften des Ozons werden seit langem zur Trinkwasseraufbereitung und zur Entkeimung von Schwimmbädern genutzt.

Der Entdecker des Ozons war der Physiker Schönbein, der 1841 ein eigentümlich riechendes Gas beschrieb, das beim Durchgang elektrischer Funken durch die Luft entsteht. Er nannte dieses Gas Ozon. 1857 gelang es erstmalig Werner von Siemens, mit Hilfe der nach ihm benannten Ozonröhre Ozon auf elektrischem Wege in größeren Mengen herzustellen. Es ist streng zu unterscheiden zwischen Ozon-Luft-Gemischen und Ozon-Sauerstoff-Gemischen. Das für medizinische Heilzwecke verwendete Ozon wird aus reinem (also medizinischem) Sauerstoff hergestellt. Dieses Ozon-Sauerstoff-Gemisch verhält sich gewebefreundlich und bewirkt eine entscheidende Durchblutungsverbesserung, so daß es naheliegend ist, Ozon bei den Gefäßerkrankungen, die mit Durchblutungsstörungen einhergehen, als Therapeutikum einzusetzen. Bei der Behandlung der zentralen und peripheren Durchblutungsstörungen hat sich das Ozon-Sauerstoff-Gemisch, das parenteral (also nicht durch den Mund) verabreicht wird, unter allen konservativen Behandlungsmöglichkeiten nach übereinstimmenden Erfahrungen der damit arbeitenden Therapeuten, als das wirksamste Behandlungsverfahren erwiesen.


Beispiel: Behandlung eines "offenen Beines",

vorher beinvorher.jpg" alt="beinvorher.jpg" /> und beinnachher.jpg" alt="beinnachher.jpg" /> nachher


Die Wirkung der Ozontherapie, die an den drei Universitäten Mainz, Wien und Frankfurt erforscht wurde, läßt sich wie folgt darstellen:

  1. Durch die Wirkung des Ozons wird die Oberflächenladung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) negativiert, d.h., daß ein Zusammenkleben dieser, für den Sauerstofftransport verantwortlichen Blutzellen verhindert und auch wieder rückgängig gemacht wird. Allein dieser Effekt vergrößert also schon von der ersten Behandlung an die Gesamtoberfläche der roten Blutkörperchen, wodurch diese in der Lunge mit mehr Sauerstoff beladen werden.
  2. Dadurch, daß diese Blutkörperchen nur einzeln im gesamten Blut schwimmen und nicht mehr zu den sogenannten ,,Geldrollen" zusammengelagert sind, gelangen sie wieder in Haargefäße (Kapillare), die vorher nicht mehr oder nur noch mühsam zu passieren waren.
  3. Ozon hat auf die Oberfläche der roten Blutkörperchen eine membranauflockernde Wirkung. Das bedeutet, daß ein rotes Blutkörperchen wieder verformbarer wird. Viele Blutkörperchen, besonders im kranken Organismus, haben diese Eigenschaft verloren, d.h. sie verlieren ihre Elastizität und werden starr. Da aber die kleinsten Gefäße des Körpers, die Kapillare, einen Durchmesser haben, der in etwa dem des roten Blutkör-perchens entspricht oder sogar noch darunter liegen kann, ist es von entscheidender Bedeutung, daß sich ein gesundes rotes Blutkörperchen zu einem hohlschuhförmigen Gebilde verformen kann. Diese Enge in den Kapillaren hat die Aufgabe zu gewährleisten, daß die Geschwindigkeit im Endstromgebiet der Durch-blutung abnimmt und so die Sauerstoffträger einzeln in Reih und Glied an jeder Stelle des Körpers vorbeimarschieren und so Zeit zum Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid in ausreichendem Maße vorhanden ist. Diesem Punkt kommt eine ganz besondere Bedeutung zu, wenn man bedenkt, daß es Kapillargefäße mit einem Durchmesser von nur 5µm (= millionstel Meter) gibt, aber ein rotes Blutkörperchen einen Durchmesser von 7µm hat.
  4. Dieser membranauflockernde Effekt bewirkt auch, daß das rote Blutkörperchen den an ihn gebundenen Sauerstoff leichter an das Gewebe abgibt.


Zusammenfassend kann man sagen, daß die Ozontherapie es wie keine andere Therapie vermag, die Aufnahme des Sauerstoffs (in der Lunge), den Transport durch die Gefäße und die Abgabe an Bereiche, die sonst nicht mehr oder nur ungenügend mit Sauerstoff versorgt werden konnten, ohne Nebenwirkungen, in kurzer Zeit zu verbessern. Diese Wirkungen sind nachgewiesen und als Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten von Prof. Dr. Wolff, Dr. Rokitansky, Dr. Kief, Dr. Ohlenschläger und Dr. Hofmann dokumentiert. Ihnen und anderen Wissenschaftlern ist es zu verdanken, dass die Qzontherapie einen nicht aufzuhaltenden Einzug in die moderne Naturheilkunde hält. Diese Punkte wurden auch anläßlich des 6. Weltkongresses 1983 in Washington veröffentlicht.


Viel länger jedoch sind andere Wirkungen des Ozons bekannt, die hier auch aufgeführt werden sollen.

  1. Ozon wirkt extrem stark desinfizierend. Es tötet Viren, Pilze und Bakterien in kürzester Zeit ab. Das ist der Grund, warum Ozon in der Trinkwasseraufbereitung und Schwimmbadentkeimung mehr und mehr das giftige Chlor verdrängt. Dieser Effekt wird besonders bei der Behandlung von schlecht heilenden Wunden, wie dem ,,offenen Bein", durchliegende Geschwüren, Fisteln usw. genutzt. Hier kann das Ozon über längere Zeiträume äußerlich zur Anwendung kommen, ohne Nebenwirkungen zu zeigen.
  2. Ozon reagiert vorzugsweise mit ungesättigten Fettsäuren (= selektive Reaktivität). Die aus dieser Reaktion entstehenden Substanzen lassen sich als Katalysatoren (das sind Stoffe, die Reaktionen beschleunigen) im Organismus nachweisen. Auf dieser Eigenschaft beruht die Tatsache, daß durch die Ozontherapie ausscheidungspflichtige Substanzen wie Harnsäure, Harnstoff, Kreatinin und problematische Blutinhaltsstoffe wie Cholesterine und Neutralfette in vielen Fällen besser abgebaut werden. Dies läßt sich bei einfachen Blutuntersuchungen nach-weisen. Diese nicht zu überschätzende Wirkung hat der großen Eigenblutbehandlung mit Ozon im Volksmund den Namen "Blutwäsche" eingebracht.


O.g. Punkte tragen dazu bei, die Ernährung und Atmung jeder einzelnen Zelle zu verbessern oder wiederherzustellen. Gerade diese Zellatmungs- und Ernährungsstörungen sind nach Ansicht namhafter Wissenschaftler Voraussetzung für die allermeisten Krankheiten bis hin zur Entstehung des Krebses. Nicht nur deshalb ist auch die Ozontherapie bei vielen Krebserkrankungen, besonders während der Bestrahlungs- und Chemotherapie, von sehr großem Nutzen. Wenn sich also aus diesen Wirkungen für die Ozontherapie sehr viele Indikationen (= Krankheiten, die dadurch behandelt werden können) ergeben, soll Ozon nicht als Wundermittel hervorgehoben werden, sondern durch seine umfangreiche Wirkung auf die Krankheiten, die am häufigsten vorkommen (Zivilisationskrankheiten), als vielseitiges, ursächlich wirkendes Therapeutikum verstanden werden.


Wie gesagt, gilt die Ozontherapie für alle namhaften Wissenschaftler, die sich mit dieser objektiv und ausreichend beschäftigt haben, als beste, nebenwirkungsarme und schnellst wirksame Methode zur Behandlung der Durchblutungsstörungen. Um die Menge und Gefährlichkeit dieser Krankheitsgruppe zu verdeutlichen, sollen die Ergebnisse einer Studie dieses belegen.

  • Gäbe es keinen Krebs, würde die Lebenserwartung duchschnittlich um 2 Jahre ansteigen !
  • Gäbe es keine Durchblutungsstörung (Arteriosklerose), so wür-de die Lebenserwartung um ca. 15 Jahre ansteigen.


Hinter dem harmlosen Begriff Durchblutungsstörungen verbergen sich Krankheiten wie:

  • Angina pectoris
  • Herzinfarkt
  • Thrombose
  • Embolie
  • Schlaganfall
  • Raucherbein
  • Krampfaderleiden
  • Unterschenkelgeschwüre
  • einige Formen der Migräne
  • Schwindelanfälle
  • Bluthochdruck und andere.


Hinzu kommt die herrvorragende, das Immunsystem stärkende Wirkung der Ozontherapie. Prof. Bocci (ein namhafter italienischer Hämatologe) konnte in ausführlichen Untersuchungsreihen belegen, daß sich unter Einfluß der Ozontherapie die Botenstoffe der weißen Blutkörperchen (Interleucine) und bestimmte Abwehreiweiße (Immunglobuline) dosisabhängig sehr eindurcksvoll verändern. Je nach Anwendungsart und Dosierung lassen sich mit Hilfe der Ozontherapie Abwehrschwächen beseitigen und im besonderen Fall sogar überschießende Abwehrreaktionen abbauen. Mit Hilfe der Großen Eigenblutbehandlung wird besonders das Immunsystem bei systemischen Abwehrschwächen gestärkt, während sich die kleine Eigenblutbehandlung nach Dr. Windstosser hervorragend bei allergischen Erkrankungen zur Regulation überschießender Abwehrreaktionen wie z.B. Heuschnupfen bewährt. Die bisherigen Erfahrungen und die Arbeiten von Prof. Bocci und Dr. Winkler (1. Vorsitzender der ärztlichen Gesellschaft für Ozontherapie in Frankreich), lassen auch den Einsatz der Ozontherapie bei Autoaggressionserkrankungen, zu denen der akute Gelenkrheumatismus (PCP) gerechnet wird, als sehr sinnvoll erscheinen.

Selbstverständlich reicht die Ozontherapie alleine nicht aus, um bei den hochkomplexen Erkrankungen des Immunsystems alleine heilsam zu sein. Jeder seriöse ganzheitlich tätige Therapeut kennt die vielschichtigen Entstehungsmöglichkeiten und die vielen noch ungeklärten Fragen zu diesem Themenkomplex. Aber in Verbindung mit einer ganzheitlich integrativen Therapie könnte dem Patienten wenigstens eine Linderung, manchmal mit Rückgang der Krankheitsprogression oder gar Stillstand des Verlaufs, ermöglicht werden. Neben der Ozontherapie werden hierbei Störfeldsuche und - Beseitigung, Neuraltherapie nach Dr. Hunecke, Orthomolekulare Medizin, Homöopathie, Mikrobiologische Therapie und Ausleitungsverfahren zur Anwendung gebracht.

Entscheidend für den Erfolg bei diesen in der Schulmedizin als unheilbar geltenden Erkrankungen ist die Erfahrung und das ganzheitliche Behandlungsrepertoire des Therapeuten. Die Ozontherapie darf hierbei niemals als Monotherapie verstanden werden.


[Edit]1.2 Wie sieht eine Ozontherapie aus?

[Edit]1.2.1 A) große Eigenblutbehandlung

  1. Dem Patienten wird unter strenger Beachtung der Regel der Asepsis Blut aus der Armvene mittels sterilem lnfusionsbesteck und Einwegtropfflasche entnommen.
  2. Dieses Blut wird mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert.
  3. Das so behandelte Blut wird wie eine Infusion über die Vene, über den bestehenden venösen Zugang, zurückgegeben.


a) Die Blutmenge, oder b) die Menge (50 - 400ml) und die Konzentration des Ozon-Sauerstoff-Gemisches (0,05% und 1%) kann verändert werden.

[Edit]1.2.2 B) kleine Eigenblutbehandlung

1-5ml Venenblut wird mit Ozon-Sauerstoff-Gemisch verschüttelt und in den Gesäßmuskel zurückgespritzt. Blutentnahme, Verschüttelung und Zurückspritzen erfolgen mit sterilen Einwegspritzen und Kanülen!

[Edit]1.2.3 C) rektale Begasung mit Ozon

Dem Patienten wird mittels Einwegkatheter, der ca. 10 cm tief in den Darmausgang eingeführt wird, 50 ml - 300 ml Ozon-Sauerstoff-Gemisch mit einer Klistierspritze innerhalb von 1 - 3 Minuten eingeblasen. Durch die desinfizierende und entzündungshemmende Eigenschaft des Ozons wird diese Behandlungsform bei allen entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Colitis mucosa sowie Analfissuren und Fisteln) zur Behandllung und auch begleitend zur Darmreinigung eingesetzt. Da aber auch die den Darm umspinnenden Blutgefäße direkt zur Leber fließen (Pfordader), eignet sich diese Variante auch besonders zur Behandlung von Lebererkrankungen. Diese schnelle und einfache Verabreichung des energiereichen Ozon-Sauerstoff-Gemisches hat sich auch bei Sportlern zur Leistungssteigerung ohne unerwünschte Nebeneffekte verbreitet.

Welches Verfahren nun das geeignetere für den jeweiligen Patienten ist, läßt sich nur nach einer gründlichen Untersuchung durch einen erfahrenen und gut ausgebildeten Ozontherapeuten klären. Einen gut ausgebildeten Therapeuten erkennen Sie an dem

Zertifikat "Blaue Karte" HPGO3,

das nur einem geprüften Ozontherapeuten von der Heilpraktikergesellschaft für Ozontherapie e.V. (dem größten Zusammenschluß von praktizierenden Ozontherapeuten) ausgehändigt wird. Durch die Mitgliedschaft in der HPGO3 wird der Ozontherapeut regelmäßig mit den aktuellsten Informationen versorgt und kann an dem jährlichen großen Ozonkongreß mit den namhaftesten Ozontherapeuten aus dem In- und Ausland teilnehmen.


[Edit]1.3 Wann sollte keine Ozontherapie durchgeführt werden?

Bei folgenden Erkrankungen sollte eine Ozontherapie nicht durchgeführt werden:

  • Erkrankungen des Herzens, die generell eine Infusionsbehandlung verbieten:
    • a) WPW-Syndrom (Eine seltene Störung der Reizübertragung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern mit der Neigung zu gefährlichen Herzrhytmusstörungen),
    • b) Zustand nach einer erheblichen Lungenembolie (mit dementsprechender Veränderung am rechten Herz-Vorhof)
    • c) Bifaszikulärer Block (eine erhebliche Störung des Reizleitungssystem des Herzens)
  • Favismus (eine äußerst seltene, in südlichen Mittelmeer-Ländern vorkommende, angeborene Erbkrankheit), erhebliche Überfunktion der Schilddrüse, Bluter (angeborene Störungen des Blut-Gerinnungsystems).


[Edit]1.4 Welche Risiken hat eine Ozontherapie ?

Erfreulicherweise ist die Ozontherapie ein sicheres Verfahren, das bei sachgerechter Durchführung keine Komplikation, die auf die Ozongabe zurückzuführen wäre, erwarten läßt. Dennoch muß eine Aufklärung erfolgen, die den Risiken des Behandlungsvorganges Rechnung trägt. So ist bei der Eigenblutbehandlung durch die i.m. Reinjektion ein gewisser Schmerz zu erwarten, der vom Patienten toleriert werden muß. Gleiches gilt natürlich bei der Begasung von Wunden und der subcutanen Injektion (=Einspritzung unter die Haut) von Ozon-Sauerstoff-Gasgemisch. Ein Spritzenabzeß ist aufgrund der mikroziden Eigenschaften von Ozon nicht zu erwarten, aber dennoch auch bei sachgerechter Eigenblutinjektion möglich. Laut Gerichtsentscheidung ist das Auftreten eines Spritzenabszesses noch kein Beweis für einen Behandlungsfehler (OLG Köln AZ: U 144/97). In diesem Urteil, das nicht im Zusammenhang mit einer Ozontherapie verkündet wurde, heißt es: " Schließlich läßt sich ein Spritzenabszeß auch unter Beachtung aller denkbaren Sorgfalt nicht immer vermeiden".

Bedauerlicherweise kam es aber auch bei der Ozontherapie in der Vergangenheit zu Zwischenfällen, die in einer Arbeit von Frau Maria Therese Jacobs 1980 zusammengetragen und ausgewertet wurden. 2815 Ozontherapeuten wurden um Mitarbeit gebeten, wovon 644 die Untersuchung unterstützten. Insgesamt wurden 384 775 Patienten mit der Ozontherapie bei knapp 5,6 Millionen Behandlungen versorgt. Über 90 % der Therapeuten gaben ihren Erfolg mit der Ozontherapie als "sehr gut" bzw. "gut" an. Nur ein Therapeut gab an die Ozontherapie mit mangelhaftem Erfolg zu betreiben.

Während dieser knapp 5,6 Millionen Anwendungen wurden 336 "Zwischenfälle" beobachtet, die näher untersucht wurden: Schon bei der ersten Aufarbeitung stellte sich heraus, daß bei den überwiegend geringfügigen unerwünschten Effekten in 309 Fällen das Ozon als Auslöser nicht in Betracht kam. Bei weiterer Recherche blieben 27 "Zwischenfälle" übrig, die dem Ozon anzulasten waren.

2 davon konnten als hypoglykämische Zustände (=Unterzuckerung) aufgeklärt werden

3 waren ekzematöse Hautreaktionen

11 Zwischenfälle waren allergische Reaktionen während der Ozontherapie

11 konnten nicht näher geklärt werden.

15 dieser Komplikationen traten bei der inzwischen obsoleten intravenösen Gasinjektion

2 bei der ebenfalls inzwischen nicht mehr üblichen intraarteriellen Gasinjektion

7 bei der großen Eigenblutbehandlung und

3 bei der Beutelbegasung auf.

Nur 1/5 der Ozontherapeuten gaben an eine Ausbildung in Seminarform absolviert zu haben.

Bedenkt man diese Umstände, so ist selbst bei Einbezug der als "fehlerhafte Technik" heute undenkbaren Komplikationen, die Zwischenfallquote mit 0,000005/ Ozon-Anwendung verschwindend gering gewesen.

Heute ist durch die Möglichkeiten der "latexfreien Ozontherapie", die unterschiedlichen Möglichkeiten bezüglich der Antikoagulation sowie der Aus- und Weiterbildungsverpflichtung der Therapeuten eine noch geringere Komplikationswahrscheinlichkeit anzunehmen.


[Edit]1.5 Gibt es Medikamente die sich nicht mit der Ozontherapie vertragen?

Vor einer Ozontherapie ist es selbstverständlich neben der Untersuchun eine Anamnes (Patientenbefragung) durchzuführen und dabei alle Präparate zu notieren, die bereits vom Patienten eingenommen werden.

Die Einnahme von Medikamenten die die Blutgerinnung aufheben (z.B. Macumar) verbietet z.B. die Injektion in die Muskulatur. Eine Venenpunktion wie z.B. bei der sogenannten Blutwäsche kann jedoch durchgeführt werden. Ob es sinnvoll ist, oder ob eine Ozontherapie nicht mehr in der Lage ist in diesem Fall zu helfen entscheidet der Therapeut. Bisher ist nur bei einer relativ jungen Präparategruppe, den sogenannten "ACE-Hemmern", zur Blutdrucksenkung eine unerwünschte Wechselwirkung mit der Ozontherapie beobachtet werden.

Bei der Einnahme eines solchen Präparates, mit dem Wirkstoff der "1.Generation", sollte vor Beginn einer Ozontherapie ein anderes Blutdruckpräparat eingesetzt werden. Inzwischen ist eine vielzahl von gleich stark wirksamen, aber mit weniger Nebenwirkungen behafteten Präparaten auf dem Markt, sodaß eine Umstellung problemlos möglich ist.

[Edit]1.6 Quellenangabe und weiterführende Links

Quelle: Patienteninformation - Ozontherapie Herausgegeben von der Heilpraktikergesellschaft für Ozontherapie e.V. Am Stadtgarten 2, 45883 Gelsenkirchen, Tel. 0209/42158, FAX 0209/42546

http://www.ozontherapie-hpgo3-online.de" target="_blank" title=http://www.ozontherapie-hpgo3-online.de>Homepage der Heilpraktikergesellschaft für Ozontherapie e.V. (http://www.ozontherapie-hpgo3-online.de)



Last changed: 17.01.2006 17:36 (CID: 324) by Gregor Bramhoff - HomePage Reload page Download HTML Lock