„150 Jahre – 150.000 Euro für die Osteopathie-Forschung!“
Es gilt, die Grundlagen, Wirksamkeit und Sicherheit dieser ganzheitlichen Medizin weiter zu erforschen und zu festigen. Zu diesem Zweck hat die DOS das ambitionierte Förderprogramm ins Leben gerufen. Die Stiftung wird helfen, dringend notwendige klinische Studien nach höchsten wissenschaftlichen Standards durchzuführen, um Wirkungen und Wirkungsweisen der Osteopathie bei drängenden medizinischen Problemen zu untersuchen.
Warum Forschung in der Osteopathie wichtig ist
Mehr als 19 Millionen Bundesbürger haben bereits osteopathische Behandlungen in Anspruch genommen. Über 10.000 praktizierende Osteopathen sind in Deutschland tätig, und fast 100 gesetzliche Krankenkassen sowie die meisten privaten Versicherer unterstützen osteopathische Behandlungen. Trotz dieser positiven Entwicklung besteht ein Bedarf an weiteren wissenschaftlichen Erkenntnissen, um die Wirkung und den Nutzen der Osteopathie voll zu erfassen.
Förderschwerpunkte des Programms
Förderfähig sind sowohl Projekte im Bereich der klinischen Forschung als auch klinisch relevante Grundlagenforschung, Versorgungsforschung, gesundheitsökonomische Arbeiten sowie Metaanalysen. Die eingereichten Projekte sollen Modellcharakter für die Osteopathie haben und durch hohes Innovationspotential überzeugen. Die Förderung richtet sich an Wissenschaftler an universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland.
Förderanträge können bis zum 31.12.2024 eingereicht werden. Weitere Informationen und detaillierte Förderbedingungen finden Sie auf der DOS-Website: www.d-os.de.
Die Deutsche Osteopathie-Stiftung wurde 2023 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die wissenschaftliche Auseinandersetzung und Forschung in der Osteopathie zu fördern. Der Vorstand besteht aus der Vorsitzenden Prof. Marina Fuhrmann (Osteopathin, Hochschulprofessorin und Vorsitzende des Verbands der Osteopathen Deutschland e.V.), Prof. Dr. Holger Cramer (Universitäts-Professor und Inhaber des ersten Lehrstuhls für die Erforschung komplementärmedizinischer Verfahren am Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung des Universitätsklinikums Tübingen sowie am Bosch Health Campus Stuttgart) und Heike Henkel (mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Hochsprung, Osteopathie-Botschafterin).
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