Als Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker erleben wir in unseren Praxen unmittelbar, welche Auswirkungen Hitze auf die Gesundheit haben kann. Ältere Menschen, chronisch Kranke und Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Gruppen. Aber auch gesunde Menschen können bei anhaltenden Hitzeperioden an ihre Belastungsgrenzen geraten.
Der Bund Deutscher Heilpraktiker e. V. unterstützt den Hitzeaktionstag und setzt sich seit Jahren für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln ein. Bereits seit 2023 arbeitet der BDH klimaneutral und verbindet damit Umweltverantwortung und Gesundheitsschutz.
Der diesjährige Aktionstag erinnert daran, dass Hitzeschutz nicht allein Aufgabe von Politik und Gesundheitswesen ist. Jede Praxis – auch Ihre – kann dazu beitragen, das Bewusstsein für Risiken zu stärken und Patientinnen und Patienten für einen angemessenen Umgang mit Hitze zu sensibilisieren.
Möglichkeiten gibt es viele:
- Informationen zum Hitzeschutz in der Praxis auslegen oder aushängen
- Patientinnen und Patienten aktiv auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr aufmerksam machen
- Risikogruppen gezielt ansprechen und beraten
- Beiträge in sozialen Medien veröffentlichen
- Auf lokale Aktionen und Informationsangebote hinweisen
Wir Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker genießen bei vielen Menschen großes Vertrauen. Dieses Vertrauen können wir nutzen, um Gesundheitskompetenz zu stärken und auf präventive Maßnahmen aufmerksam zu machen.
Extreme Hitzeereignisse werden nach Einschätzung vieler Fachleute künftig häufiger auftreten. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen und Menschen dabei zu unterstützen, gesundheitliche Risiken zu erkennen und zu vermeiden.
Der Hitzeaktionstag bietet dafür eine gute Gelegenheit. Der BDH lädt Sie, liebe Kollegin, lieber Kollege, herzlich ein, sich zu beteiligen und das Thema in Ihren Praxen, Netzwerken und Regionen sichtbar zu machen.
Denn jede Aktion zählt – und kann dazu beitragen, Menschen besser zu schützen.
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