“Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass sie für immer weiter steigende Beiträge keinen angemessenen Gegenwert mehr bekommen, zum Beispiel wenn sie lange auf Arzttermine warten müssen”, sagt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. Die Unzufriedenheit mit dem System habe sich seit 2021 sogar verfünffacht, damals gaben nur zehn Prozent an, dass sie nicht zufrieden sind. Diese Zahlen seien ein Alarmzeichen für die neue Regierung, dass sie dringend handeln und die Versäumnisse der Vorgängerregierung nachholen muss.
Die Krankenkasse fordert ein Sofortprogramm, mit dem Beitragsanstiege im nächsten Jahr ohne Leistungskürzungen verhindert werden sollten. Einsparmöglichkeiten gebe es zum Beispiel bei den Kosten für Medikamente. So könne die Politik Zeit für eine grundlegende Reform gewinnen. Für 2026 rechnen die Krankenkassen aktuell mit einem
Defizit von bis zu acht Milliarden Euro.
Quelle: Techniker Krankenkasse
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