Mit der Aufnahme in das Weltdokumentenerbe wird erstmals eine Auswahl jener historischen Bilder ausgezeichnet, die sinnbildlich für den Ursprung einer völlig neuen Sicht auf den menschlichen Körper und die Materie stehen. Dazu zählen insbesondere die weltberühmte Durchleuchtungsaufnahme der Hand von Anna Bertha Röntgen vom 22. Dezember 1895 – jenes Bild, das nicht nur die Fachwelt, sondern auch die Öffentlichkeit in Staunen versetzte – sowie die Radiographie von Röntgens eigenem Jagdgewehr, die den Grundstein für die zerstörungsfreie Materialprüfung legte.
Für die Deutsche Röntgengesellschaft ist die Auszeichnung nicht nur eine Bestätigung des eigenen langjährigen Engagements für die Bewahrung und Vermittlung des historischen Erbes der Radiologie, sondern zugleich auch Ansporn, die Geschichte der Radiologie lebendig zu halten, interdisziplinären Austausch zu fördern und die historische Tiefe moderner Bildgebung sichtbar zu machen – nicht nur für Fachkreise, sondern für die gesamte Gesellschaft.
Quelle: Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
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