Die ISO-Zertifizierung

Qualitätsmanagement für die Praxis

Die Zertifizierung Ihrer Praxis nach Dienstleistungsnorm DIN EN 9001:2000 ist eine freiwillige Möglichkeit, nach außen hin zu demonstrieren, dass eine unabhängige und anerkannte Stelle Ihr Praxis-System geprüft und abgesegnet hat.

Der Gesetzgeber wird eine Zertifizierung der Naturheilpraxen nach dieser Norm sicher auch mittelfristig nicht fordern. Ihm reicht das einrichtungsinterne Praxishandbuch als Qualitätssicherung vollkommen aus.

Der Vorteil einer Praxiszertifizierung nach dieser Norm liegt im Wesentlichen deshalb darin, dass es das bekannteste und am weitesten verbreitete Qualitätsmanagement-System ist. Und da auch vielen Patienten die ISO-Normen ein Begriff für ein hohes Niveau sind, kann sich eine ISO-Zertifizierung für Sie im Bereich des Praxismarketings als vorteilhaft herausstellen.

Karteischrank
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Der Weg zur Zertifizierung

Wenn Sie das Praxishandbuch des BDH-Vizepräsidenten Siegfried Kämper bereits gut studiert haben, ist es kein großer Schritt mehr zur Einführung der Norm DIN EN 9001:2000 in Ihrer Naturheilpraxis.

Haben Sie ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement nach den BDH-Empfehlungen installiert, dann brauchen Sie nur die Listen in ISO-konforme „Prozess-Diagramme“ umzuwandeln.

Das müssen Sie nicht selber machen, sondern können einen Fachauditor beauftragen, der Sie als Praxisinhaber auch schult. Es entsteht Ihr individuelles Praxis-Handbuch, das alle relevanten Vorgänge in Ihrer Praxis in DIN Norm abbildet.

Jeder, der diese europäische Norm kennt, kann so unmissverständlich Ihre individuelle Arbeitsweise nachvollziehen.

Weg
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Der Ablauf

Nach Einführung, Anpassung und Umsetzung des QMS kann frühestens nach 3 Monaten eine Überprüfung dieser Umsetzung erfolgen. Dies können Sie selbst oder ein von Ihnen benannter Qualitätsbeauftragte(r) in einem „internen Audit“ tun. Der interne Auditor überprüft das QMH und das QMS, gibt Hinweise, stellt u. U. Abweichungen fest und attestiert nach Behebung eventueller Mängel die Zertifikatswürdigkeit der Praxis.

Ratsam ist  es jedoch, dies durch einen Außenstehenden („externes Audit“) tun zu lassen, der einen geschulten Blick hat und die Praxis durch dieses „interne Audit“ in Richtung Zertifikat begleitet. Der externe Auditor ist durch Schulungen z. B. beim TÜV qualifiziert, solche Audits abzuhalten. Er kann von einem akkreditierten (TÜV) oder nicht akkreditierten Unternehmen (z. B. HB-Zert e. V.) beauftragt werden und kann dann das Qualitätssiegel vergeben. Der BDH bietet über den HB-Zert ein Praxis-Zertifizierungsprogramm an. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.

Praxismanagement

Rechtskonforme Praxisführung
Das "Praxishandbuch für Heilpraktiker" von Siegfried Kämper bietet Ihnen fundierte Informationen zu allen Fragen der Praxisführung und des Praxismanagements.

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