Geprüftes Wissen

Die amtsärztliche Überprüfung
Grundlagen und Inhalte

Grundlage für die Regelung der HP-Überprüfung sind das Heilpraktikergesetz (HeilprG) und die dazugehörige Durchführungsverordnung (DVO) der Bundesländer. Die Inhalte der amtsärztlichen Überprüfung sind durch Überprüfungsordnungen geregelt.

Es gibt aufgrund der ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte unseres Berufes keine verbindliche Ausbildungsordnung und auch kein klar umrissenes Berufsbild. Die Überprüfung gewährleistet, dass jeder Heilpraktiker fundierte medizinische Kenntnisse hat und sowohl seine gesetzlichen, als auch seine fachlichen Grenzen genau kennt.

Dies ist nicht nur wichtig für das Wohl der Patienten, sondern auch für das Ansehen unseres Berufsstandes.

Die Überprüfung

Die Heilpraktikerüberprüfung wird vor dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt abgelegt. Sie umfasst eine schriftliche und eine mündliche Prüfung. Der Schwerpunkt der amtsärztlichen Überprüfung liegt auf schulmedizinischen Grundkenntnissen, die auch Inhalt der Ausbildung sind.

Grundsätzlich gibt es einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungsteil. Die schriftliche Prüfung besteht aus Multiple Choice Fragen. Erst wenn diese Prüfung erfolgreich bestanden ist, werden Sie zum zweiten, mündlichen Teil zugelassen. Er wird von einem Gremium abgenommen, i. d. R. ein Amtsarzt als Vorsitzender und meistens zwei Heilpraktiker als Beisitzer.

Naturheilmittel
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