Das Fortbildungszertifikat

Qualitätsmanagement für Heilpraktiker

Wenn wir als Heilpraktiker ernst- und dauerhaft einen Platz als freier Beruf im Gesundheitssystem beanspruchen wollen, müssen wir einigen Forderungen der Gesellschaft und Politik professionell begegnen. Unter anderem dem Anspruch einer qualifizierten und dokumentierten Fachfortbildung.

Das Fortbildungszertifkat für Heilpraktiker basiert im Wesentlichen auf dem System der zertifizierten Fortbildung für Ärzte, die inzwischen auch von fast allen anderen Gesundheitsberufen adaptiert worden ist. Wir haben dieses System ganz bewusst gewählt, weil es eine breite Akzeptanz durch Öffentlichkeit und Politik garantiert. Die seriöse Grundlage der Dokumentation von Fortbildungsaktivitäten ist das Sammeln von Fortbildungspunkten (s. u.). Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, durch das Lesen der Deutschen Heilpraktiker-Zeitschrift (DHZ) weitere Fortbildungspunkte zu sammeln.

Kriterien für die Auswahl der Veranstaltungen

Zum einen wird jede Fortbildung, bevor Sie anerkannt wird, daraufhin geprüft, ob sie die grundsätzlichen Kriterien des Fortbildungszertifikates für Heilpraktiker erfüllt. Auf diesem Wege werden beispielsweise Werbeveranstaltungen, Marketingseminare oder reine Produktinformationen ausgeschlossen. Zum anderen muss ein standardisierter Parameter gefunden werden, um alle Fortbildungen einheitlich zu dokumentieren. Wir haben uns für eine Zeiteinheit entschieden – wie andere freie Berufe im Übrigen auch. Eine Unterrichtsstunde, also 45 Minuten, sind 1 Fortbildungspunkt. Max. 6 Punkte pro Tag, max. 3 Punkte pro 1/2 Tag, 1 Zusatzpunkt bei abschließender Evaluation.

Veranstaltung
© Andreas Poschmann

Auf freiwilliger Basis

Das Sammeln von Fortbildungspunkten ist selbstverständlich freiwillig. Niemand muss seine Fortbildungen dokumentieren lassen, das ist keine Frage. Allerdings handelt es sich hierbei um eine den Berufsstand sichernde Maßnahme, die Sie aktiv unterstützen und an der Sie aktiv teilnehmen können. Über 21.400 Kollegen und Kolleginnen sind schon dabei und lassen sich ihre Fortbildungsaktivitäten dokumentieren. Und vergessen Sie nicht: Das Fortbildungszertifikat für Heilpraktiker zeigt auch Ihren Patienten Ihr Engagement für den Beruf!

Wie sammle ich Punkte?

Fortbildungspunkte können durch den Besuch von zertifizierten Fortbildungsveranstaltungen, Kongressen, Fachtagungen oder Workshops sowie durch interaktive Fachfortbildungen im Internet oder in Fachzeitschriften (z. B. Fragebögen der DHZ), dem Selbststudium durch

Fachliteratur oder -zeitschiften sowie eine Autoren- oder Referententätigkeit gesammelt werden. Nähere Angaben dazu finden Sie auf unserem Informations- und Antragsblatt Das Fortbildungszertifikat für Heilpraktiker.

Der Weg zum Zertifikat

Das Fortbildungszertifikat für Heilpraktiker wird ausgestellt, wenn Sie in 3 Jahren 120 Fortbildungspunkte erworben haben. Füllen Sie den entsprechenden Antrag aus und senden Sie ihn an unsere Geschäftsstelle. Ihr Fortbildungszertifikat wird Ihnen schnellstmöglich zugeschickt!

Zertifikat
© D-LIGHT / Christian Koch

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Das Team unserer Geschäftsstelle, unser Vorstand oder unser Expertengremium geben Ihnen gerne Auskunft. Wenden Sie sich einfach an unsere Geschäftsstelle!

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